Dienstag, 13. Februar 2018

Harz: Bergwacht rettet Familie nach drei Stunden

Eine Familie aus Hannover hat sich am Sonntag beim Ski-Langlauf im Harz verirrt und einen Großeinsatz der Bergwacht ausgelöst. Die 36-jährige Mutter und ihre beiden elf und 14 Jahre alten Kinder waren gegen 15 Uhr bei St. Andreasberg aufgebrochen. Im Bereich Sonnenberg hatten sich die drei dann verlaufen. Schließlich wurde es dunkel. Gegen 19 Uhr habe sich die Frau per Notruf gemeldet, teilte die Polizei am Montag mit. Die Einsatzkräfte von Bergwacht und Polizei brauchten drei Stunden, um die Mutter und ihre Kinder zu finden.

Bergwacht: Nicht zu spät starten

Die Suchaktion sei schwierig gewesen, weil die Handy-Ortung zunächst ein falsches Einsatzgebiet nahegelegt habe. In diesem Bereich hatte sich das Handy der verirrten Frau zwar an einem Funkmast eingeloggt - aber nicht, weil sie dort war, sondern weil es im Harz so wenige Funkmasten gibt. Deshalb konnte das Suchgebiet nicht besser eingegrenzt werden, so ein Polizeisprecher. Obendrein kam der Streifenwagen der Polizei Goslar auf den verschneiten Waldwegen nicht weiter. Erst der alarmierten Bergwacht gelang es schließlich, mit einem Raupenfahrzeug auch im Tiefschnee nach den Vermissten zu suchen. Sie fand die leicht unterkühlten, aber unverletzten Familienmitglieder schließlich auf einem schmalen Wanderweg.

Gute Vorbereitung, sichere Wanderung

Sascha Kindermann von der Bergwacht St. Andreasberg wies im Gespräch mit NDR.de darauf hin, dass Wander- und Skitouren gut geplant und rechtzeitig beendet sein sollten. "Es ist wichtig, vorher das Wetter zu überprüfen und auf der Karte markante Wegpunkte zu suchen", sagte Kindermann. Etwa vier- bis fünfmal im Jahr werde die Bergwacht von der Polizei zu Personensuchen im unwegsamen Gelände gerufen - wie im Fall der Familie aus Hannover.

Montag, 15. Januar 2018

86-Jähriger dank Drohneneinsatz vorm Erfrieren gerettet

Mithilfe einer Drohne haben Rettungskräfte einen 86-Jährigen Mann das Leben gerettet. Der aus Unterfranken stammende Mann hatte sich verlaufen und war in einem sumpfigen Acker stecken geblieben. Ein 86 Jahre alter Mann aus Unterfranken ist dank eines Drohneneinsatzes vorm Erfrieren gerettet worden.Der Jagdpächter hatte einen Futterplatz in seinem Revier im Raum Würzburg kontrollieren wollen und sich in der Dunkelheit verlaufen, wie die Polizei am Montag mitteilte.
Die Ehefrau hatte ihn zum Abendessen vermisst und deshalb die Beamten alarmiert. Rettungskräfte gingen schließlich mithilfe einer Drohne samt Wärmebildkamera auf die Suche.
Wenig später fanden sie am Freitagabend den völlig unterkühlten 86-Jährigen in einem sumpfigen Acker. Er steckte dort fest und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien.
Kurzzeitig bestand nach Polizeiangaben Verdacht auf Lebensgefahr. Der Johanniter-Unfall-Hilfe zufolge ist damit erstmals in Unterfranken dank einer Drohne eine vermisste Person gefunden worden.

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Wanderer verirren sich im Schneetreiben

Eine 43-jährige Frau und ihr 45-jähriger Begleiter sowie ein Hund waren im Walchenseegebiet in akuter Lebensgefahr. Sie hatten sich im dichten Schneetreiben auf dem Rückweg einer Wanderung von der Hochkopfhütte zum Walchensee verirrt.

Die beiden Wanderer im Walchenseegebiet hatten zwar ein Handy dabei. Doch der Akku war fast leer. Ihnen glückte ein letzter Anruf bei einem Bekannten in München, danach waren sie nicht mehr zu erreichen. Orientierungslos, ohne funktionierendes Handy und bei dichtem Schneetreiben irrten sie umher. Außerdem wurde es dunkel.

Bergwacht findet die Wanderer

Der Bekannte aus München setzte einen Notruf ab. Die Bergwachten aus Krün und Mittenwald wurden alarmiert. Den Bergwachtlern gelang es, die beiden Wanderer und ihren Hund relativ zügig zu finden. Die beiden waren entkräftet und leicht unterkühlt, kamen ansonsten aber mit dem Schrecken davon.

Freitag, 10. November 2017

SMS aus der Felsspalte

Mehr als 100 Stunden saß ein deutscher Bergsteiger in einer Felsspalte in Österreich fest. In 20 Meter Tiefe waren seine Aussichten, zu überleben, mehr als gering. Doch der Mann war gut ausgerüstet - und das rettete Ihm das Leben.

Er hatte Proteinriegel dabei, eine Wasserflasche, konnte Schmelzwasser trinken, trug geeignete Kleidung - und war im Besitz seines Handys: Am Samstag war der 45-jährige deutsche Bergsteiger am Dachstein in Oberösterreich von Gosau zur Adamek-Hütte aufgebrochen. Eine halbe Stunde vor seinem Ziel stürzte er durch die  Schneedecke und fiel in eine enge, ausgeschwemmte Öffnung im Kalkgestein - eine Doline.

Unten, am Aufprallort, habe der Bergsteiger nur stehen oder auf seinem Rucksack sitzen können, schildert Christian Ecker von der Einsatzleitung. "Es ist eigentlich unvorstellbar. Der ist eigentlich vier Tage da drin gestanden." In 20 Meter Tiefe habe die Doline nur einen Meter Durchmesser gehabt. Nass sei es dort gewesen, aber mit "relativ günstigen" Temperaturen - oben sei es viel kälter gewesen.

In dieser Felsspalte saß der Bergsteiger tagelang fest.

GPS-Daten weisen den Weg

Als erfahrener Bergsteiger hatte der Mann bei seiner Tour ein GPS-Gerät mitlaufen lassen. Diese Koordinaten verschickte er mit seinem Handy immer wieder per SMS, schaltete es aus, um Batterie zu sparen, versuchte es erneut, tage- und nächtelang ohne Erfolg.

In der vergangenen Nacht um ein Uhr sei der Notruf dann empfangen worden, erzählt Einsatzleiter Eckert, irgendwie habe es auf einmal funktioniert. "Und das war sein Glück."

Rettungseinsatz in der Nacht

Die Bergrettungskräfte, die ehrenamtlich ihrer oftmals gefährlichen Arbeit nachgehen, entschieden sich noch in der Nacht, die Bergungsaktion vorzuverlegen, die ursprünglich für den Morgen geplant war. Drei Stunden benötigten Ecker und sein vierköpfiges Suchkommando, um in die Nähe des vermuteten Unglücksortes auf 2050 Metern aufzusteigen und nach dem deutschen Bergsteiger zu rufen.

Gegen vier Uhr morgens hörte der Vermisste die Rufe und antwortete. Erneut hatte er Glück: Das Loch, in das er gefallen war, hatte der Neuschnee noch nicht wieder geschlossen.

Die Retter seilten sich durch die enge Öffnung ab, bargen den unterkühlten Mann, der sich Schulter- und Fußverletzungen zugezogen hatte, und am Morgengrauen flog ihn ein Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Wels.

Donnerstag, 2. November 2017

Yossi Ghinsberg

In 1981, after completing his service in the Israeli Navy, Ghinsberg, inspired by the book Papillon by Henri Charrière, which detailed the author's own experiences as an escaped convict, became determined to find Charrière and ask for his blessing to follow in his footsteps. Ghinsberg had briefly returned from a trip from Africa to Mexico and longed for the rainforest immersion experience. Ghinsberg worked several jobs to save money in order to travel to South America and dreamed of exploring the uninhabited heart of the Amazon jungle. Ghinsberg was finally able to travel to South America, but by which time Charrière had already passed away, and the tribes Ghinsberg was interested in discovering were already civilized. He hitchhiked from Venezuela to Colombia, where he met Marcus Stamm, a teacher from Switzerland, in the midst of his expeditions, and the pair became good friends and traveled together to La Paz, Bolivia. When Ghinsberg was in La Paz, he met Karl Ruprechter, a mysterious Austrian who claimed to be a geologist. Ruprechter told Ghinsberg that he was planning an expedition into the uncharted Amazon in Bolivia in search of gold in a remote, indigenous Tacana village. Ghinsberg, who sought out the opportunity to explore the unexplored areas of the Amazon, immediately joined Ruprechter in his journey, along with two of Ghinsberg's new acquaintances, Marcus Stamm, and Kevin Gale, an American photographer. The four of them, never having had prior contact with each other, delved into a Bolivian adventure for gold.
21-year-old Yossi Ghinsberg and his two friends followed Ruprechter by plane to the Amazon and arrived in the middle of an uncharted area in the Amazonian town of Rurrenabaque. The local indigenous people warned them of the dangers of the path they were taking. Nevertheless, they continued to delve deeper into the jungle by sailing along the Beni River. Led by Ruprechter's map, they traveled to small villages and communities where they restocked food and supplies. Eventually, due to being low on supplies, they had to eat monkeys; Stamm refused to eat monkeys and inevitably grew physically weaker. After traveling through the rainforest for several days, they realized that Ruprechter was lying about knowing where to find the gold and the indigenous village, and that he was actually an Austrian criminal who was hunting for gold for his own selfish purposes, rather than as a geologist. Ruprechter's deceit and betrayal led to distrust within the group ended with them going separate ways. Gale and Ghinsberg decided to build a raft to reach Rurrenabaque via the Tuichi River and then the Beni River. However, Ruprechter could not swim and did not want to use a raft. Ruprechter and Stamm decided to walk upriver to continue on the journey to the Tacana village. The four men resolved to meet up again before Christmas in La Paz.
As Ghinsberg and Gale's raft neared a waterfall, they lost control and became separated. Gale made it to shore but Ghinsberg floated downstream and over the waterfall. Ghinsberg spent four days traveling upriver in order to find Gale and finally came to the realization that he was stranded alone in the jungle, despite believing it to be the adventure he wanted at first. Gale was rescued by local fishermen after being stranded for five days. Ruprechter and Stamm disappeared in the forest forever and were never found or heard from again, despite attempts by several rescue missions.
Ghinsberg spent the next three weeks lost and separated from his friends, without supplies and equipment, in an uncharted part of the Amazon. He survived completely alone in nature and was on the edge of his life as he was almost eaten alive by beasts of prey and had giant red ants walk over and bite into his body, as his body began to deteriorate. In the second week, there was a horrible flood in the area and Ghinsberg almost drowned. He sank into a bog twice. For the subsequent five days, Ghinsberg did not have anything to eat, was completely exhausted, and his foot began to rot from fungi. He would occasionally find berries and fruits in the forest, foraged for eggs from nests, and even waited for a monkey to fall to eat, as it meant life or death for Ghinsberg. According to Ghinsberg, he would have hallucinations of a woman with whom he slept each night while he was stranded, and did everything for her sake. Many times during his painful crusade, Ghinsberg lost hope and asked God for mercy to end his life to rest in peace. Upon hearing the sound of an engine, Ghinsberg went back to the nearby river and met Gale, along with indigenous people who had organized a search rescue led by Abelardo 'Tico' Tudela. They found Ghinsberg three days into their search rescue mission, three weeks after Ghinsberg was first declared missing, right when the search mission was about to give up. Following his rescue, Ghinsberg spent the next three months recovering in a hospital.

Sonntag, 22. Oktober 2017

Boot findet Fischer nach 13 Stunden im Wasser


Der 32-Jährige war nach Polizeiangaben an Bord eines Fischerboots, das Anfang der vergangenen Woche vor der Küste der nordaustralischen Stadt Gladstone in einem Sturm gekentert war. Sieben Männer waren an Bord der "Dianne", als das Schiff umkippte.
Der 32 Jahre alte Überlebende klammerte sich australischen Medien zufolge fünf Stunden lang am auf dem Wasser treibenden Rumpf fest, bevor das Schiff sank. Danach schwamm er acht Stunden lang im offenen Meer, bevor ein Boot ihn bemerkte und aufnahm. Es sei "sehr, sehr glücklich" gewesen, dass sie ihn gefunden hätten, sagte der Skipper des rettenden Bootes dem Sender ABC. "Die Wahrscheinlichkeit dafür kann man gar nicht berechnen." Der Mann habe zudem keine Rettungsweste getragen, sondern sei nur mit einer kurzen Hose bekleidet gewesen, als er ihn fand.
Der 45-jährige Kapitän der "Dianne" und die fünf restlichen Besatzungsmitglieder zwischen 28 und 39 Jahren wurden seit dem Unglück gegen Mitternacht in der Nacht zu Dienstag vermisst. Am Samstag bargen Polizeitaucher dann die Leichen von zwei Fischern. Vier Menschen werden weiterhin vermisst. Die Polizei macht wenig Hoffnung: Das "Zeitfenster zum Überleben ist schon vor einiger Zeit abgelaufen", sagte ein Polizist einer lokalen Zeitung.
Die vier Vermissten seien sehr wahrscheinlich nicht im dem Wrack, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. "Die beiden Leichen, die gestern gefunden wurden, scheinen die einzigen an Bord des Schiffes zu sein." Taucher, Boote und Flugzeuge konzentrierten sich nun darauf, die Umgebung des Unglücksorts abzusuchen.
Das Wrack des Trawlers hatten die Beamten mit Sonar in rund 30 Metern Tiefe auf dem Grund des Meeres gefunden. Es zu bergen werde noch "einige Zeit" dauern, teilten sie mit.
Am Meeresufer in Gladstone haben sich Botschaften von Angehörigen und Freunden der Besatzung der "Dianne" zu einem improvisierten Denkmal aufgetürmt. "Es gibt keine Blumen auf dem Grab eines Seemanns", heißt es auf einer Tafel. "Es erinnert nur ein Möwenschrei und die Träne eines geliebten Menschen

Drama im Joshua-Tree-Nationalpark: Verirrte Wanderer töteten sich selbst

Im Sommer verschwand ein junges Paar in einem US-Nationalpark. Ihre Leichen wurden jetzt in einem Canyon gefunden - eng umschlungen und mit Schusswunden.

Rachel Nguyen wurde im Juli 20 Jahre alt. Zur Feier nahm ihr 22-jähriger Freund Joseph Orbeso sie mit in den Joshua-Tree-Nationalpark. Am 27. Juli machten die beiden sich auf zu einer Wanderung in die südkalifornische Wüstenlandschaft - doch sie kamen nie zurück.
Am nächsten Morgen meldete ihre Unterkunft das Paar als vermisst. Die Suche begann.
250 Rettungskräfte durchstreiften bei etwa 38 Grad Hitze zu Fuß, mit Pferden und Hunden die Wildnis, unterstützt von Flugzeugen. Das Auto des Paares wurde im Nordwesten des Parks am Anfang des Maze-Loop-Treks gefunden, Fußspuren führten weg davon. Doch die beiden blieben verschwunden.
Nach neun Tagen wurde die groß angelegte Suche ergebnislos eingestellt, nur ein kleines Team machte an den Wochenenden weiter. Darunter der Vater von Joseph Orbeso.
Drei Monate nach dem Verschwinden, am 15. Oktober, folgte Gilbert Orbeso einer Spur aus Wasserflaschen und Verpackungen - und fand die Leichen seines Sohnes und dessen Freundin in einem engen Canyon. Eng umschlungen, wie er berichtete.

Orbeso besaß als Wachmann eine Waffe

Das Paar lag unter einem Baum, Kleidung bedeckte ihre Beine zum Schutz vor Sonne und Hitze, teilte der Bezirkssheriff von San Bernardino am Freitag mit. Sie hatten ihre Lebensmittel rationiert und kein Wasser mehr. Und beide Körper wiesen Schusswunden auf.
"Aufgrund der Beweise vor Ort glauben die Polizisten, dass Orbeso erst seine Freundin erschoss und dann sich selbst", heißt es in der Mitteilung.
Der 22-Jährige war Wachmann auf einem Golfplatz in Long Beach und hatte eine auf sich zugelassene Waffe dabei. Die Untersuchung von Orbesos Tat werde fortgeführt, heißt es.
Das Paar habe wohl keinen anderen Ausweg mehr gesehen, sagte eine Polizeisprecherin dem Sender KBC. "Sie hatten sich verirrt, waren in einer extremen Umgebung, ihre Ressourcen waren fast oder ganz aufgebraucht - sie befanden sich in einer sehr verzweifelten Situation."
Es gebe keine Hinweise darauf, dass Orbeso geplant habe, Rachel Nguyen etwas anzutun.

Vater vermutet Akt der Verzweiflung

Auch der Vater Orbesos vermutet, dass der Tod der beiden das Ergebnis von Verzweiflung gewesen sein könnte. "Joseph ist ein Beschützer, außerdem ein freundlicher und fürsorglicher Mensch", sagte er dem Sender KESQ.
"Wir können das nicht beurteilen, solange es keine weiteren Fakten gibt." Er trauere um seinen Sohn, sei aber erleichtert, dass er ihn nach Hause bringen könne.
Der Joshua-Tree-Nationalpark ist eine Wüstenlandschaft zwischen der Mojave-und der Colorado-Wüste und liegt 209 Kilometer entfernt von Los Angeles. Die Temperaturen können im Sommer über 35 Grad Celsius steigen.
Wie das Rettungsteam des Parks auf der Facebook-Seite mitteilt, sei es erstaunlich leicht, sich in dem 3200 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet zu verirren - selbst in unmittelbarer Nähe eines Weges.
Man sollte mithilfe des Sonnenstandes auf die Richtung achten, oft zurückschauen und sich für den Rückweg Orientierungspunkte in der Landschaft merken. Außerdem raten die Retter, im Auto eine Notiz über das Wanderziel zu hinterlassen und jemandem von seinen Plänen zu erzählen.

Donnerstag, 17. August 2017

US-Amerikanerin überlebte 4 Wochen alleine im Wald

US-Amerikanerin überlebte 4 Wochen alleine im Wald

Eine Motorradfahrerin entdeckte Lisa Theris (25) am Samstag am Rande eines Highway

Bullock County (US-Bundesstaat Alabama) – 28 Tage alleine in der Wildnis. Ohne Essensvorräte, ohne Wasser. Eigentlich unmöglich, das zu überleben – doch Lisa Theris (25) schaffte es trotzdem!

Die unglaubliche Geschichte der US-Amerikanerin begann mit einem Verbrechen …

Theris war mit zwei Männern unterwegs, die ein Jagdlager ausrauben wollten. Die junge Frau wollte dabei offenbar nicht mitmachen und floh. Die Männer wurden kurz nach der Tat gefasst. Theris aber, die sich in der Gegend nicht auskannte, verirrte sie sich im Wald.

Theris verlor über 20 Kilogramm Gewicht, hatte einige Kratzer und Insektenstiche – den Umständen entsprechend geht es ihr aber gut

Völlig auf sich alleine gestellt ernährte sie sich nur von Pilzen und Beeren. Wie genau, das ist für Sheriff Raymond Rodgers noch ein Rätsel.

Fakt ist: Am Samstag entdeckte eine Motorradfahrerin Theris am Straßenrand eines Highway.

Zwar habe sie „viele Kratzer“ so Rodgers laut dem US-Lokalsender „WSFA“, „es ist das Ende für das wir alle gebetet haben.“ Außerdem verlor sie über 20 Kilogramm.

Derzeit wird Theris noch im Krankenhaus untersucht, es gehe ihr aber den Umständen entsprechend gut. Auch ihre Familie ist inzwischen wieder bei ihr.