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Harz: Bergwacht rettet Familie nach drei Stunden

Eine Familie aus Hannover hat sich am Sonntag beim Ski-Langlauf im Harz verirrt und einen Großeinsatz der Bergwacht ausgelöst. Die 36-jährige Mutter und ihre beiden elf und 14 Jahre alten Kinder waren gegen 15 Uhr bei St. Andreasberg aufgebrochen. Im Bereich Sonnenberg hatten sich die drei dann verlaufen. Schließlich wurde es dunkel. Gegen 19 Uhr habe sich die Frau per Notruf gemeldet, teilte die Polizei am Montag mit. Die Einsatzkräfte von Bergwacht und Polizei brauchten drei Stunden, um die Mutter und ihre Kinder zu finden.Bergwacht: Nicht zu spät startenDie Suchaktion sei schwierig gewesen, weil die Handy-Ortung zunächst ein falsches Einsatzgebiet nahegelegt habe. In diesem Bereich hatte sich das Handy der verirrten Frau zwar an einem Funkmast eingeloggt - aber nicht, weil sie dort war, sondern weil es im Harz so wenige Funkmasten gibt. Deshalb konnte das Suchgebiet nicht besser eingegrenzt werden, so ein Polizeisprecher. Obendrein kam der Streifenwagen der Polizei Goslar auf den v…

86-Jähriger dank Drohneneinsatz vorm Erfrieren gerettet

Mithilfe einer Drohne haben Rettungskräfte einen 86-Jährigen Mann das Leben gerettet. Der aus Unterfranken stammende Mann hatte sich verlaufen und war in einem sumpfigen Acker stecken geblieben. Ein 86 Jahre alter Mann aus Unterfranken ist dank eines Drohneneinsatzes vorm Erfrieren gerettet worden.Der Jagdpächter hatte einen Futterplatz in seinem Revier im Raum Würzburg kontrollieren wollen und sich in der Dunkelheit verlaufen, wie die Polizei am Montag mitteilte.
Die Ehefrau hatte ihn zum Abendessen vermisst und deshalb die Beamten alarmiert. Rettungskräfte gingen schließlich mithilfe einer Drohne samt Wärmebildkamera auf die Suche.
Wenig später fanden sie am Freitagabend den völlig unterkühlten 86-Jährigen in einem sumpfigen Acker. Er steckte dort fest und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien.
Kurzzeitig bestand nach Polizeiangaben Verdacht auf Lebensgefahr. Der Johanniter-Unfall-Hilfe zufolge ist damit erstmals in Unterfranken dank einer Drohne eine ver…

Wanderer verirren sich im Schneetreiben

Eine 43-jährige Frau und ihr 45-jähriger Begleiter sowie ein Hund waren im Walchenseegebiet in akuter Lebensgefahr. Sie hatten sich im dichten Schneetreiben auf dem Rückweg einer Wanderung von der Hochkopfhütte zum Walchensee verirrt.
Die beiden Wanderer im Walchenseegebiet hatten zwar ein Handy dabei. Doch der Akku war fast leer. Ihnen glückte ein letzter Anruf bei einem Bekannten in München, danach waren sie nicht mehr zu erreichen. Orientierungslos, ohne funktionierendes Handy und bei dichtem Schneetreiben irrten sie umher. Außerdem wurde es dunkel.Bergwacht findet die WandererDer Bekannte aus München setzte einen Notruf ab. Die Bergwachten aus Krün und Mittenwald wurden alarmiert. Den Bergwachtlern gelang es, die beiden Wanderer und ihren Hund relativ zügig zu finden. Die beiden waren entkräftet und leicht unterkühlt, kamen ansonsten aber mit dem Schrecken davon.

SMS aus der Felsspalte

Mehr als 100 Stunden saß ein deutscher Bergsteiger in einer Felsspalte in Österreich fest. In 20 Meter Tiefe waren seine Aussichten, zu überleben, mehr als gering. Doch der Mann war gut ausgerüstet - und das rettete Ihm das Leben. Er hatte Proteinriegel dabei, eine Wasserflasche, konnte Schmelzwasser trinken, trug geeignete Kleidung - und war im Besitz seines Handys: Am Samstag war der 45-jährige deutsche Bergsteiger am Dachstein in Oberösterreich von Gosau zur Adamek-Hütte aufgebrochen. Eine halbe Stunde vor seinem Ziel stürzte er durch die  Schneedecke und fiel in eine enge, ausgeschwemmte Öffnung im Kalkgestein - eine Doline.Unten, am Aufprallort, habe der Bergsteiger nur stehen oder auf seinem Rucksack sitzen können, schildert Christian Ecker von der Einsatzleitung. "Es ist eigentlich unvorstellbar. Der ist eigentlich vier Tage da drin gestanden." In 20 Meter Tiefe habe die Doline nur einen Meter Durchmesser gehabt. Nass sei es dort gewesen, aber mit "relativ günsti…

Yossi Ghinsberg

In 1981, after completing his service in the Israeli Navy, Ghinsberg, inspired by the book Papillon by Henri Charrière, which detailed the author's own experiences as an escaped convict, became determined to find Charrière and ask for his blessing to follow in his footsteps. Ghinsberg had briefly returned from a trip from Africa to Mexico and longed for the rainforest immersion experience. Ghinsberg worked several jobs to save money in order to travel to South America and dreamed of exploring the uninhabited heart of the Amazon jungle. Ghinsberg was finally able to travel to South America, but by which time Charrière had already passed away, and the tribes Ghinsberg was interested in discovering were already civilized. He hitchhiked from Venezuela to Colombia, where he met Marcus Stamm, a teacher from Switzerland, in the midst of his expeditions, and the pair became good friends and traveled together to La Paz, Bolivia.When Ghinsberg was in La Paz, he met Karl Ruprechter, …

Boot findet Fischer nach 13 Stunden im Wasser

Der 32-Jährige war nach Polizeiangaben an Bord eines Fischerboots, das Anfang der vergangenen Woche vor der Küste der nordaustralischen Stadt Gladstone in einem Sturm gekentert war. Sieben Männer waren an Bord der "Dianne", als das Schiff umkippte. Der 32 Jahre alte Überlebende klammerte sich australischen Medien zufolge fünf Stunden lang am auf dem Wasser treibenden Rumpf fest, bevor das Schiff sank. Danach schwamm er acht Stunden lang im offenen Meer, bevor ein Boot ihn bemerkte und aufnahm. Es sei "sehr, sehr glücklich" gewesen, dass sie ihn gefunden hätten, sagte der Skipper des rettenden Bootes dem Sender ABC. "Die Wahrscheinlichkeit dafür kann man gar nicht berechnen." Der Mann habe zudem keine Rettungsweste getragen, sondern sei nur mit einer kurzen Hose bekleidet gewesen, als er ihn fand.
Der 45-jährige Kapitän der "Dianne" und die fünf restlichen Besatzungsmitglieder zwischen 28 und 39 Jahren wurden seit dem Unglück gegen M…

Drama im Joshua-Tree-Nationalpark: Verirrte Wanderer töteten sich selbst

Im Sommer verschwand ein junges Paar in einem US-Nationalpark. Ihre Leichen wurden jetzt in einem Canyon gefunden - eng umschlungen und mit Schusswunden. Rachel Nguyen wurde im Juli 20 Jahre alt. Zur Feier nahm ihr 22-jähriger Freund Joseph Orbeso sie mit in den Joshua-Tree-Nationalpark. Am 27. Juli machten die beiden sich auf zu einer Wanderung in die südkalifornische Wüstenlandschaft - doch sie kamen nie zurück. Am nächsten Morgen meldete ihre Unterkunft das Paar als vermisst. Die Suche begann.
250 Rettungskräfte durchstreiften bei etwa 38 Grad Hitze zu Fuß, mit Pferden und Hunden die Wildnis, unterstützt von Flugzeugen. Das Auto des Paares wurde im Nordwesten des Parks am Anfang des Maze-Loop-Treks gefunden, Fußspuren führten weg davon. Doch die beiden blieben verschwunden.
Nach neun Tagen wurde die groß angelegte Suche ergebnislos eingestellt, nur ein kleines Team machte an den Wochenenden weiter. Darunter der Vater von Joseph Orbeso.
Drei Monate nach dem Verschwin…