Australische Familie nach 11 Tagen aus Outback gerettet

Taroom (Australien) – Steven van Lonkhuyzen (37) wollte mit seinen Söhnen Ethan (7) und Timothy (5) von Brisbane ins knapp 1700 Kilometer entfernte Cairns fahren. Stattdessen landete die Familie tief im Outback – und kämpfte dort elf Tage lang ums Überleben!
► Van Lonkhuyzen war auf dem Weg in den Norden Australiens falsch abgebogen. Darum landete er in einem abgelegenen Nationalpark. Dort blieb sein Auto im Schlamm stecken! 300 Kilometer von dem Ort entfernt, wo die Familie zuletzt gesehen worden war …
Das Trio musste unter widrigsten Bedingungen ausharren. Vater und Kinder rationierten ihr Essen, hatten keinen Handyempfang, die Temperaturen stiegen auf bis zu 38 Grad. Die Rettungskräfte stellte auch das Suchgebiet vor Probleme: Die Region ist felsig, schroff und abgelegen.
„Das Areal umfasst mehrere Hunderttausend Quadratkilometer Land. Einige Teile davon waren wegen lokaler Überflutungen unpassierbar“, sagte Polizeiinspektor Mick Bianchi.
► Doch die starken Regenfälle hatten auch ihr Gutes, sie brachten dem Trio lebenswichtiges Trinkwasser. „Der Vater stellte einen Plastik-Behälter auf und fing damit knapp 40 Liter Wasser auf“, erklärte Bianchi.
Die Polizei mobilisierte indes Anwohner und rief in den sozialen Netzwerken zur Hilfe bei der Suche auf. Doch die Hoffnung, die Familie zu finden, schwand mit jedem Tag.
► Am Sonntag, 15.30 Uhr, die erlösende Nachricht: Familie gefunden! Der Viehzüchter Tom Wagner hatte sich mit seinem Motorrad auf die Suche gemacht. Zu diesem Zeitpunkt aßen die drei gerade ihre letzten Stücke Brot.
Laut der Polizei geht es der Familie gut, Vater und Kinder wurden zur Sicherheit medizinisch untersucht.

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