Vermisster drei Tage in Auto eingeschlossen - Zufall rettet Rentner wohl das Leben

Vermisster drei Tage in Auto eingeschlossen - Zufall rettet Rentner wohl das Leben

Seit Dienstagabend wurde der 75-Jährige Alfons B. aus Pleinfeld im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen vermisst. Er fuhr mit seinem SUV davon und war spurlos verschwunden. Durch einen Zufall konnt er jetzt leben gefunden werden.

Ein Motorsegler entdeckte aus der Luft ein Feuer. Die Feuerwehr fand aber nicht nur das - sondern auch Alfons B. Symbolfoto: pixabay.com

Einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass am gestrigen Samstag Nachmittag der seit Dienstag vermisste Rentner und Großvater Alfons B. aus Pleinfeld wieder aufgefunden wurde. Das teilt die Polizei in Mittelfranken am Sonntagmorgen mit. Anders als bei einem zweiten Fall, bei dem sich ein Vermisste aus dem Allgäu in Mittelfranken aufhalten soll, kann hier Entwarnung gegeben werden.

Seit Dienstag spurlos vermisst

Der Mann wurde von seiner Familie am Dienstagabend bei der Weißenburger Polizei als vermisst gemeldet. Der 75-jährige war am Nachmittag mit seinem SUV zu einer Fahrt über Pleinfelds Wiesen und Felder aufgebrochen und nicht mehr zurückgekehrt. Trotz sofort eingeleiteter intensiver Suchmaßnahmen konnten zunächst keinerlei Hinweise auf den Verbleib des Rentners gewonnen werden, der gesundheitlich angeschlagen und auf Medikamente angewiesen ist.

Segler entdeckt Rauch - Feuerwehr findet Vermissten

Als jedoch am Samstag Nachmittag durch einen Motorsegler ein kleineres Nutzfeuer in einem Waldgebiet bei Dorsbrunn aus der Luft gesichtet wurde, fanden bei der Suche nach dem Brand die Rettungskräfte den festgefahrenen SUV des Vermissten in der Nähe einer Schafsweide abseits sämtlicher Waldwege.

Drei Nächte ohne Versorgung eingeschlossen

Der Mann war im Auto eingeschlossen, da ein umgefahrener Baum die Türe blockierte. Drei Nächte harrte der Rentner im Wagen aus, bis er von Polizei und Feuerwehr wohlbehalten befreit werden konnte. Er befand sich trotz der kalten Nächte und der langen Zeit ohne Versorgung in einem guten gesundheitlichen Zustand und gab an, sich nun auf sein zu Hause zu freuen.

18-Jähriger aus Indonesien trieb 49 Tage auf See

Nach sieben Wochen alleine auf dem Ozean wurde ein 18-jähriger Indonesier gerettet. Der Jugendliche namens Aldi Novel Adilang überlebte, weil er Fische briet und Wasser aus seiner durchnässten Kleidung saugte.

Nach siebenwöchiger Odyssee auf dem Meer ist ein indonesischer Jugendlicher von seinem Boot gerettet worden. Aldi Novel Adilang wurde rund 2500 Kilometer entfernt in Gewässern vor der Küste Guams gefunden, wie seine Familie am Montag sagte. Mitte Juli hatte sich sein 125 Kilometer vor der Insel Sulawesi verankertes Fischerboot im Sturm losgerissen.

Die Aufgabe des 18-Jährigen war es, allein auf dem Schiff dafür zu sorgen, dass die Lampen zum Anlocken von Fischen nicht ausgingen. Der Schiffseigner kam wöchentlich vorbei, um Lebensmittel und Trinkwasser zu bringen.

Die als "Rompong" bekannten floßartigen Boote werden in Indonesien traditionell zum Fischfang eingesetzt. Viele der mit Netzen ausgestatteten Boote sind unbemannt, sie haben weder Motoren noch Ruder. Allein Adilangs Chef soll etwas 50 Rompongs besitzen. Adilangs Mutter Net Kahiking sagte: "Sein Chef sagte meinem Mann, dass er vermisst wird. Da haben wir uns Gott anvertraut und viel gebetet." Der Teenager hatte nur für ein paar Tage Vorräte.

Adilang überlebte, weil er Fische briet und Wasser aus seiner durchnässten Kleidung saugte, wie der indonesische Generalkonsul in Osaka, Mirza Nurhidayat der Zeitung "Jakarta Post" sagte. Als dem Teenager das Gas für den Kocher ausging, verbrannte er demnach die Holzbrüstung seines Bootes.

Nach Angaben eines anderen Diplomaten hatte der 18-Jährige mehr als zehn Schiffe vorbeifahren sehen, keines von ihnen habe jedoch angehalten oder ihn bemerkt. Erst am 31. August empfing bei Guam ein Schiff unter der Flagge Panamas ein Notsignal des unterernährten Adilang auf, wie die "Post" berichtete. (afp)

Larapinta Trail: American hiker dies after taking wrong turn in 42C heat

The man, from California, set out to climb Mount Sonder about 8:30am on Wednesday and was found dead about 750 metres from a carpark near ...