Mann fällt von Kreuzer – und überlebt 22 Stunden im Meer


Glück im Unglück hatte ein Crew-Mitglied der „Norwegian Getaway“: Bei der Rückkehr von einer Karibik-Kreuzfahrt nach Miami fiel der 33-jährige Mann ungefähr 45 Kilometer vor der kubanischen Küste über Bord, konnte jedoch nach 22 Stunden im offenen Meer gerettet werden. Passagiere eines anderen Kreuzfahrtschiffs sahen ihn durch Zufall im Meer treiben.
Es ist der Albtraum vieler Kreuzfahrt-Passagiere: Man beugt sich zu weit über die Reling, fällt über Bord und landet im offenen Ozean. Eine dramatische Situation, in der sich Samstag auch ein Crewmitglied des Kreuzfahrtschiffs „Norwegian Getaway“ der Reederei „Norwegian Cruise Line“ befand. Um 3.20 Uhr nachts war der Mann, ein philippinischer Staatsbürger, aus bisher ungeklärten Gründen vom Schiff gefallen. Das berichtete unter anderem der „Miami Herald“ .
Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Kreuzfahrtschiff etwa 45 Kilometer vor der Küste der kubanischen Provinz Pinar del Río im Nordwesten der Insel. Die US-Küstenwache wurde sofort benachrichtigt. Nur zehn Minuten später suchte bereits ein von Miami aus entsendeter Rettungshubschrauber das Gebiet ab, konnte das Crew-Mitglied jedoch nicht mehr finden.

22 Stunden im Golf von Mexiko

Die Küstenwache gab nicht auf und suchte insgesamt 4200 Quadratkilometer ab. Doch erst 22 Stunden später wurde der Mann per Zufall gefunden – vom Kreuzfahrtschiff „Carnival Glory“, das am Samstag den Hafen in Miami verlassen hatte und in diese Richtung gesteuert war. Zu diesem Zeitpunkt trieb der Mann etwa 32 Kilometer nördlich von Kuba im Wasser.
„Das ist ein Wunder“, sagte die Präsidentin von Carnival Cruise Line Christine Duffy laut „Miami Herald“. „Ein großes Lob geht an das ‚Carnival Glory‘-Team für die Rettung eines anderen Seemanns.“

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